Tierheilpraxis - Medicina Naturale
Nadine Burzlauer
  
 

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Blog

Frühlingsgemüse für den Hund

Gepostet am 11. April 2018 um 8:50

… Teil 2 der saisonalen Gemüse. Auf Anfrage hab ich nun noch das ein oder andere Obst mit rein genommen. :)

Die Frühlingssaison hat begonnen und nun erweitert sich das Angebot für den Hund etwas und man kann wieder neue Geschmacksrichtugngen seinem Vierbeiner anbieten.

 

Saison April - Juni

 

Eisberg …

… Salate liefern generell eine Vielzahl an Mineralstoffen und haben dabei wenig Kalorien. Neben Magnesium, Schwefel, Calcium, Phosphor und Kalium, sind auch Eisen, Zink, Mangan und Fluorid enthalten. Salat liefert Vitamin K, B-Vitamine, Folsäure und Vitamin A.


Endiviensalat …

… ist ein nährstoffreicher Salat.
Er liefert Vitamin A, B-Vitamine, Folsäure, Vitamin E und Vitamin K. Er ist reich an Kalium, liefert aber ebenso Fluorid, Calcium, Phosphor, Natrium und Magnesium, sowie weitere Mineralstoffe und Spurenelemente und Aminosäuren.
Ein gutes Basisgemüse. Qualität ist immer ein Thema bei Salat, wegen der Nitratwerte. 


Fenchel …

… ist reich an verschiedenen Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium, Kalium und Calcium. Es enthält ebenfalls große Mengen an Beta-Carotin, Vitamin C, Vitamin E und Folsäure, außerdem ätherisches Öl.
Wirkung: Es wirkt aufgrund der ätherischen Öle Schleimlösend, entkrampfend und harntreibend.


Gurke

… basenreiche Gemüsesorte, welches viele Mineralstoffe, darunter Kalium, Calcium und Magnesium, sowie Melatonin liefert, was sich ausgleichend und schlaffördernd auswirkt. Daher sind Gurken auch für nervöse und gestresste Hunde eine gute Futterergänzung.
Wichtig ist, bei Gurken auf Bio-Ware zurückzugreifen, da viele Nährstoffe in oder direkt unter der Schale sitzen und man bei Bio-Gurken die Schale mitverfüttern kann. 


Kartoffeln (gekocht) …

… enthalten: ca. 20 Prozent Kohlenhydrate (Stärke), ca. 2 Prozent Eiweiß, ca. 0,8 bis 1,7 Prozent Ballaststoffe, ca. 1 Prozent Mineralstoffe und Spurenelemente wie Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor und Eisen zahlreiche Vitamine, hauptsächlich Vitamin C, aber auch Vitamin A und Vitamine der B-Gruppe.
Die Kartoffel schützt sich vor Frasfeinden mit in den oberirdischen Teilen der Pflanze befindlichen Pflanzengift, dem Solanin, ein Alkaloid. Da es Vergiftungserscheinungen auslösen kann, ist es wichtig die Kartoffel gar zu kochen, da das Solanin seine Wirkung dadurch verliert.  


Karotten …

… wird auch als Möhre, Mohrrübe, gelbe Rübe, Wurzel oder schweizerisch Rübli genannt. Sie sind reich an Ballaststoffen, Mineralstoffen (besonders Selen) und fettlöslichem Beta-Carotin, der Vorstufe von Retinol (Vitamin A). Sie enthalten bis zu 6% Zucker und außerdem Folsäure, Magnesium, Calcium, Phosphor und Pektin. Karotten erreichen eine für Faserpflanzen ungewöhnlich hohe Verdaulichkeit von 90%. 


Mangold …

… gehört zu der Familie der Gänsefußgewächse.
Es enthält außerordentlich viel Vitamin K, außerdem Vitamin A und E sowie Natrium, Magnesium, Kalium und Eisen. Es ist reich an Eiweiß und stellt so eine ernährungsphysiologische Bereicherung jedes Speiseplans dar.


Spargel …

… vor allem der grüner Spargel ist empfehlenswert für Hunde, weil in grünem Spargel zusätzlich Chloropyll vorhanden ist und einen höheren Gehalt an Mineralstoffen, Vitamin C, Carotinoiden und B-Vitaminen.
Aber Vorsicht: Spargel ist harntreibend.
Bessere Verwertbarkeit indem man ihn kocht. 


Rucola …

… stammt vorwiegend aus Italien und enthält die gleichen Nährstoffe wie etwa der Blattsalat. Er bindet Nitrat (genau wie Spinat) und hat einen leicht bitteren Geschmack. Wichtig: Nicht in großen Mengen füttern und möglichst aus dem eigenen Garten. 


Spinat …

… ist ein hochwertiger Eiweißlieferant, enthält 10 Vitamine, 13 Mineralstoffe, Enzyme, Alpha- und Betakarotin, die hormonähnliche Substanz Sekretin, Chlorophyll, Bitterstoffe und Eisen. Spinat ist eine ausgezeichnete Folsäurequelle.
Er enthält Oxalsäure die Calciumbindende Eigenschaften hat, daher sparsam sein (100g Spinat neutralisieren den Calciumgehalt von einem Liter Milch). Außerdem wird eine Steinbildung gefördert, da er Nitrat aus dem Boden speichert, welches sich in das gesundheitsschädliche Nitrit verwandeln kann.   


Zucchini …

… gehört zu der Familie der Kürbisgewächse.
Enthält viel Wasser, ist kalorienarm, vitaminreich (Vitamin A & C), Mineralstoffe (Calcium, Phosphor, Kalium, Magnesium, Natrium, Eisen) und sehr hohe Verdaulichkeit.


Bei allen Früchten gilt, erst im reifen bis überreifen Stadium verfüttern!


Erdbeeren …

… gelten als entschlackend, reinigen Schleimhäute, beschleunigen die Wundheilung. Ihr Vitamin B-Gehalt sorgt für bessere Konzentrationsfähigkeiten, schönes Fell und ihr Natriumgehalt bindet Säuren im Körper. Sie haben mehr Vitamin C als Zitrone und viele Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen und Natrium. Sie haben mehr Vitamin C als Zitrone und viele Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen und Natrium.  


Himbeeren …

…Himbeeren wurden von amerikanischen Ureinwohnern traditionell als Heilmittel (Gelenkschmerzen, Bauchbeschwerden) eingesetzt. Die in Himbeeren enthaltenen Anthocyanine und Ellagsäure und werden neuerdings von Anbietern auch als potenzielle Wirkstoffe gegen Krebserkrankungen und "Freie (Sauerstoff) Radikale" angeboten. Mit ihrem hohen Vitamingehalt ist sie auf jeden Fall eine sehr gesunde Nahrung, welche, wie alle Früchte, beim Hund dosiert gegeben werden sollte.
Weiterhin entgiften sie die Leber, festigen die Blutgefäße, helfen der Darmschleimhaut sich zu regenerieren, und helfen bei Blasenschwäche und Übelkeit. 


Heidelbeeren …

… enthalten sehr viel Karotin , Vitamin B6 , Magnesium sowie Vitamin C , Gerbstoffe, Eisen und Kalium.
Entgiftet bei Durchfall, tötet schädliche Kolibakterien im Darm ab. Wirkt blutbildend und unterstützt die Blutgefäße. Beinhaltet Vitamin C, Karotin, Myrtillin (blauer Farbstoff), Eisen, Kalium, Natrium , Gerbstoffe und Vitamine der B-Gruppe. In der blau-violetten Schale enthält sie zudem Anthocyane.
ACHTUNG: Nicht an Katzen verfüttern, da benzoehaltig. Kann von der Katze nicht verstoffwechselt werden und kann zu Vergiftungen führen. 


Kirschen …

… enthalten Flavone, hohe Konzentration von Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kieselsäure, Vitamin C, Karotin und diverse Vitamine der B-Gruppe. Ohne Kerne füttern, denn wenn sie geknackt werden und größere mengen an Cyanid in den Organismus gelangen können Vergiftungen entstehen. 


Grundsätzlich ist es euch überlassen wie ihr das Gemüse/Obst zum Futter gebt, bzw. oft ist es auch abhängig vom Geschmack eures Hundes. Es ist möglich das Gemüse/Obst roh (gehobelt, püriert), gedünstet oder gekocht zu verfüttern. Nur ein paar Ausnahmen gibt es, dort wird es aber auch ausdrücklich erwähnt, das man diese nur gekocht verfüttern darf.
Bei Obst gilt nur im reifen bis überreifen Zustand verfüttern.
Kohl und Zwiebelgewächse sind nicht zur Fütterung geeignet (Blähungen), daher diese möglichst meiden.  


Und nun dürft ihr gern Gemüse/Obst shoppen gehen und eurem Liebling immer wieder eine neue Kombination kredenzen.
Viel Spaß beim ausprobieren ….

 


Mit freundlichen Grüßen

Eure

Tierheilpraxis – Medicina Naturale

Kategorien: Ernährung

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1 Comment

Antworten Kozhagop
5:43 am 7. Juli, 2018 
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