Tierheilpraxis - Medicina Naturale
Nadine Burzlauer
  
 

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Blog

Impfwahnsinn

Gepostet am 26. Februar 2018 um 14:00


Hundebesitzer werden jährlich mit einer Erinnerungskarte zu den Wiederholungsimpfungen in die Praxis bestellt. Warum das so ist, naja das lasse ich mal zur freien Interpretation im Raum stehen. ;)


Weder Gegner, noch Befürworter!


Immer wieder werde ich gefragt „muss ich meinen Hund impfen?“ Meine Antwort ist individuell, denn auch hier gibt es keine pauschale Antwort. Kriterien wie Alter, Reiseverhalten der Besitzer, Alltag mit dem Hund, Vorbelastungen oder Erkrankungen des Tieren müssen in einer Empfehlung mit einfließen.
Daher denke ich das sinnvoll impfen hier deutlich mehr in die Köpfe von Tierhaltern gebracht werden muss.
Unsere Haustiere werden viel zu häufig geimpft, daher informieren Sie sich selbst über nötige und unnötige Impfungen und bewahren Sie Ihren Hund vor schädlichen Impffolgen.
Sie unterliegen dieser Verantwortung als Tierhalter und entscheiden im Sinne der Gesundheit ihres Tieres.

Mit diesem Beitrag möchte ich Ihnen wichtige Informationen über Zusammensetzung, Studien, Impfverhalten usw. näher bringen – das Thema ist umstritten und jeder hat seine individuelle Meinung dazu. Für sich und sein Tier sollte man da einen sinnvollen Weg finden.
Geben Sie nicht die Verantwortung zu entscheiden an ihren Tierarzt ab, lassen sie sich alles erklären und vor allem aufklären.


Informationen

Die britische Tierschutzorganisation Canine Health Concern veröffentlichte einen Bericht, dass Impfstoffe Hunde krank machen können. Hundebesitzer würden dazu gedrängt, ihre Hunde öfter als notwendig impfen zu lassen. Gerade bei der meist dreimal hintereinander erfolgenden Mehrfachimpfung bei Welpen könnte es zu ernsten Probleme kommen.

Laut Canine Health Concern konnte man bei einigen Welpen nach umfassenden Impfungen Autismus und Epilepsie beobachten. Catherine O´Driscoll, die durch chronische Krankheiten und vorzeitigen Tod ihrer eigenen Hunde zur Impfkritikerin wurde, ist Pressesprecherin von Canine Health Concern und meint: Wir sind nicht grundsätzlich gegen Impfungen. Doch sind wir gegen überflüssige Impfungen, die zwar dem Tierarzt nutzen, unseren Tieren aber schaden!

 

Impfschäden

Schon die Forschung von Impfschäden in Bezug auf den Menschen lässt zu wünschen übrig, da fehlen wahrscheinlich interessierte Sponsoren für die entsprechenden Studien.
Selbsterklärend ist dann auch, dass die diesbezügliche Datenlage für Haustiere ebenfalls als mangelhaft und mehr zu bezeichnen ist.

Die Registrierung von Impfschäden in Tierarztpraxen erfolgt eher subjektiv, sie tun dies nämlich nur wenn das jeweilige Symptom ihrer Meinung nach ein Impfschaden darstellt.
Und das ist nur dann der Fall, wenn das Symptom innerhalb von (meistens) drei Tagen nach der Impfung auftritt und sich dafür keine anderen Gründe finden lassen. Und natürlich lassen sich immer andere Gründe finden, weshalb bei Umfragen in Tierkliniken Impfschäden nur äußerst selten auftreten.

Dieser Punkt ist sehr spannend, denn die Realität zeigt ein anderes Bild und genug Patienten können diese These bestätigen. Auch aus meiner Praxis kenne ich genug Fälle. Eine Studie wäre somit, aus meiner Sicht, doch mal sehr interessant.

Da ich nun schon den ein oder anderen Fall eines Impfschadens hatte, von leichten Symptomen bis hin zu etwas schlimmeren Ausmaßes, habe ich mich mal näher mit dem Thema befasst und war doch anfänglich geschockt was sich in Impfungen so befindet und die ein oder andere Erklärung fand sich in diesem Zusammenhang dann auch.


Impfstoffe mit gefährlichen Zusätzen

Neben den Bakterien, Viren (abgeschwächt oder abgetötet) oder Toxinen enthalten die Impfstoffe ganze Cocktails an Zusatzstoffen, welche im Übrigen auch in denen für Menschen z.T. enthalten sind.
Um die Impfstoffe haltbarer zu machen werden den Impfstoffen chemische, teils giftige Stoffen zugesetzt: Aluminiumhydroxid und -phosphat (als Bindemittel und Wirkungsverstärker), Formalaldehyd, Chloroform, Polysorbate (Zur Hemmung der Erregervermehrung), Antibiotika, Thiomersal (gegen bakterielle Verunreinigung des Impfstoffes).


Thiomersal ist eine quecksilberhaltige Verbindung, die äußerst toxisch ist, wenn sie in den Blutkreislauf gelangt. Mit einer Impfung erreicht man 30% des Quecksilbergrenzwertes (eines Erwachsenen). Bei Kindern oder Säuglingen aber auch Tieren, die ein viel geringeres Körpergewicht aufweisen ist dieser Grenzwert damit schnell überschritten.
Eine Studie von Mark Geier zeigt den Zusammenhang von den in Impfstoffen enthaltenen Quecksilber und dem Auftreten von neurologischen Störungen, insbesondere Autismus und Herzkrankheiten. http://www.jpands.org/vol8no1/geier.pdf
Eine weitere Studie zeigt den Zusammenhang von Impfungen mit Folge von neurologischen Entwicklungsstörungen. http://www.impfo.ch/htm-dokumente/JBradstreet_autism_IOM.htm


Auch Aluminiumhydroxid findet Verwendung in Impfstoffen, als Wirkverstärker und wird oft bei Totimpfstoffen verwendet. Aluminium kann zu neurologischen, skelettalen und hämatologischen Vergiftungssymptomen führen. Einstichstellen zeigen häufig Veränderungen. http://www.mja.com.au/system/files/issues/183_03_010805/shi10067_fm.pdf


Auch werden in vielen Impfstoffen bestimmte Öle, wie z.B. Squalene (MF 59) oder Bayol F als Adjuvans und immunstimulierender Faktor verwendet. Obwohl der genaue Wirkmechanismus dieser Stoffe im Menschen nicht bekannt ist, werden sie seit Jahren verwendet. In Tier-Versuchen führten diese Stoffe zu Autoimmunreaktionen.


Impf-Folgen

Die Folgen einer Impfung sind vielfältig und nicht für jeden Hund konkret definierbar, sehr häufig treten folgende Nebenwirkungen bei Hunden auf:


Benommenheit, Unruhe, Anschwellen des Kopfes, Erbrechen, Durchfall, Allergische Reaktionen der Haut, Juckreiz, Anämien, Atemnot, Schockzustände (bis hin zu Herzstillstand und plötzlichem Tod), seltsame Verhaltensweisen (sich verkriechen, hin und her laufen), Verfärbung des Haarkleides, Haarausfall an der Einstichstelle, Nekrosen, immunbedingte Entzündungen der Blutgefäßwände (Vaskulitis), Koordinationsstörungen, Polyarthritis, immunbedingte Erkrankungen der Schilddrüse und verstärkte Anfälligkeit für bakterielle Infektionen wie Ohr-, Harnwegs- und Darmentzündungen.

Vor allem die Anfälligkeit für Infektionen sowie die immer häufiger diagnostizierten Autoimmunerkrankungen werden mit einer Unterdrückung der Immunreaktion durch die Impfung in Verbindung gebracht.


Die Unterdrückung äußert sich in einer Veränderung des Immunsystems und zwar nicht nur in der erwünschten Antikörperbildung, sondern in einer allgemeinen Veränderung der natürlichen Funktion des Abwehrsystems. Diese wird weder von den Tierärzten noch von den Pharmafirmen als bedenklich angesehen. Ob diese Veränderungen langfristige Folgen haben ist nicht abzusehen.


Tatsächliche Dauer des Impfschutzes

Die US-Hundeimpfrichtlinien von 2003 (!) enthalten eine Tabelle, in welcher die Dauer des Impfschutzes verschiedener Impfstoffe aufgeführt wird.
Die nachfolgenden Angaben, sind auch für in Deutschland erhältliche Impfstoffe gültig und bringen einen zum Staunen, wenn man bedenkt das eine alljährliche Auffrischung ja angeblich so wichtig sei.


Warum sollen Tiere also jedes Jahr geimpft werden, obwohl sie ein so wunderbares Immunsystem besitzen?
Geht man davon aus, dass eine Impfung so wirkt, wie ihre zwar einleuchtende, aber durchaus umstrittene Theorie es begreiflich macht, dann hängt der Schutz vor einer Krankheit vom sogenannten Immungedächtnis ab.
Ein Impfstoff sorgt also dafür, dass sich das Immunsystem mit einem abgeschwächten oder toten Krankheitserreger auseinandersetzt und gegen ihn Antikörper bildet. Kommt dann irgendwann der echte Krankheitserreger, dann erkennt das Immunsystem diesen und vernichtet ihn.


Schutz auch ohne Antikörper?

In vielen Studien zeigte sich, dass nach einer Impfung nicht nur für zwölf Monate, sondern noch viele Jahre danach, ausreichend Antikörper im Blut waren. Zusätzlich zeigte sich bei experimentellen Testinfektionen, dass schließlich auch niedrige oder nicht mehr nachweisbare Titer (Antikörperspiegel) nicht gleichbedeutend waren mit fehlendem Schutz, was heißt, dass auch Hunde, die keine nachweisbaren Antikörper mehr hatten (was mehrere Jahre nach der Impfung durchaus möglich ist), bei einem Kontakt mit dem Erreger trotzdem nicht erkrankten.
Jährliche Wiederholungsimpfungen sind somit also eigentlich überflüssig.

Und bedenkt man letzteres, könnte das auch auf einen ganz anderen Aspekt hinweisen, nämlich, dass die Impfung mit der Krankheitsanfälligkeit gar nichts zu tun hat, sondern vielleicht ganz andere Dinge und Voraussetzungen dafür verantwortlich sind, ob ein Tier krank wird oder nicht.
Doch gehen wir weiterhin erstmal davon aus, dass Impfungen wirken.
Aus diesem Blickwinkel betrachtet bedeuten oben genannte Studien, dass das Immunsystem von Hunden nicht jährlich eine neue Auffrischung oder Erinnerung, sprich Wiederholungsimpfung braucht, sondern sich sehr wohl – auch viele Jahre nach der Impfung und ohne zwischenzeitliche Auffrischung – an den Erreger erinnern kann und daher immun bleibt. Also eine aktive Immunisierung vorliegt.


Was lernen wir daraus und tun wir nun?

Klar sollte sein das ein Hund ausschließlich dann geimpft werden sollte, wenn er vollkommen gesund ist. Untersucht ein Tierarzt den Hund vor der Impfung nicht gründlich, beantwortet er die Fragen des Hundebesitzers nicht zufrieden stellend und/oder gibt er den Beipackzettel des Impfstoffes nicht heraus, dann verlässt man besser sofort die Praxis (noch vor der Impfung) und sucht nach einem kooperativeren Veterinär.
Des Weiteren sollte man zuvor abklären, ob der Tierarzt bereit ist, eine dreijährige Impfschutzdauer bei der Tollwutimpfung in den Impfpass einzutragen.
Die meisten Tollwutimpfstoffe besitzen laut Hersteller eine Impfschutzdauer von bis zu drei Jahren. Tierärzte, die Sie und Ihren Hund mindestens einmal jährlich in ihrer Praxis sehen wollen, tragen aus diesem Grund nur einen einjährigen Impfschutz in den Impfpass ein.
Daher bitte vor der Tollwutimpfung – am besten telefonisch – zwei Dinge abklären:
Ist bei dem betreffenden Tierarzt der gewünschte dreijährige Impfstoff vorrätig (wenn nein, kann/will er ihn bestellen?) und ist er bereit, die dreijährige Impfschutzdauer in den Impfpass einzutragen.


Welpen-Impfungen

Die meisten Hundebesitzer denken, dass all die vielen Welpen-Mehrfachimpfungen einen immer höheren Impfschutz aufbauen.
Das stimmt aber leider so nicht. Welpen werden nur deshalb mehrmals hintereinander geimpft, weil sie – so lange sie noch den sogenannten Nestschutz haben, also mit den Antikörpern ihrer Mutter ausgestattet sind – auf Impfungen nicht so reagieren, wie man das gerne hätte (mit der Neubildung von Antikörpern und der Ausbildung eines Immungedächtnisses).
Da nicht sicher gesagt werden kann, ob sich der Nestschutz nun mit 8, 12 oder 16 Wochen oder noch später verflüchtigt, impft man einfach mehrmals und hofft, dass wenigstens eine der vielen Impfungen greifen wird.

 

Grundimmunisierung beim Welpen: Staupe und Parvovirose


Um einem Welpen diese vielen Mehrfachimpfungen zu ersparen, können die maternalen (mütterlichen) Antikörper per Blutuntersuchung bestimmt werden. Da die Halbwertszeit derselben bekannt ist (im jeweiligen Labor nachfragen), kann ziemlich genau errechnet werden, wann der Nestschutz verschwunden und wann somit der ideale Impfzeitpunkt sein wird.
Zwei Wochen nach erfolgter Impfung kann eine Titer-Untersuchung gemacht werden, welche zeigen wird, ob die Impfung erfolgreich verlaufen ist.
Mit dieser Vorgehensweise kann ein Welpe mit nur einer Impfung grundimmunisiert werden. Für diese erste (abgesehen von Tollwutimpfungen) auch einzige Impfung sollten impfkritische Hundebesitzer auf ein Kombi-Produkt bestehen, das aus zwei, allerhöchstens drei Impfstoffen, besteht.
Wenn der Tierarzt die Kombination Staupe und Parvovirose partout nicht besorgen will, wählt man die Dreierkombination Staupe, Parvovirose und Hepatitis, wobei Hepatitis bei Hunden kaum vorkommt.

 

Grundimmunisierung beim Welpen: Tollwut


Bei der Tollwutimpfung wurde häufig beobachtet, dass Hunde bis zu einem Alter von ca. vier Monaten nur unzureichenden Schutz aufbauen, weshalb eine Impfung bei Welpen unter vier Monaten meist zu einer weiteren Tollwutimpfung führt.

Deshalb lassen manche Hundebesitzer ihre Hunde erst nach abgeschlossenem Zahnwechsel mit einen Einfachimpfstoff gegen Tollwut impfen. Die Auffrischung erfolgt dann nach drei Jahren.

Ob sie nötig ist oder nicht, erübrigt sich in diesem Fall, weil das Euthanasieren (Einschläfern) eines Hundes ohne gültige Tollwutimpfung unter Umständen gerichtlich angeordnet werden kann, wenn der Hund – aus welchem Grund auch immer, selbst wenn er provoziert oder gequält wurde oder sich nur zur Wehr setzte – irgendwann einmal zuschnappen sollte.

Für Auslandsreisende gilt die Einreiserichtlinien für Haustiere für jedes Land zu studieren und entsprechend zu handeln. Eine Tollwutimpfung ist fast überall vorgeschrieben.


Wichtiger Punkt!!

Bitte bedenken Sie, dass der Gesundheitszustand und die Abwehrkraft durch ein gut funktionierendes Immunsystem eines Hundes nicht allein von den verabreichten Impfungen abhängt, sondern zu einem sehr viel größeren Teil von seiner Lebens- und auch Ernährungsweise.

Daher investieren Sie lieber in sinnvolle Vorsorgeuntersuchungen, wie Ultraschall der Bauchorgane und des Herzens, sowie ggf. einer regelmäßigen großen Blutuntersuchung, eine ordentliche Ernährung, als in unnötige Wiederholungsimpfungen. Diese Vorsorgeuntersuchungen sind für Hunde garantiert nebenwirkungsfrei!


Und es sei erwähnt: In Deutschland gibt es keine Impfpflicht: Niemand braucht sein Tier oder sich selbst gegen irgendetwas impfen zu lassen, wenn er und sein Tier Deutschland nicht verlässt!! 


Fragen sie gerne nach … ich werde mit ihnen zusammen den richtigen Impfweg für ihr Tier finden. 

Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Tierheilpraxis - Medicina Naturale

Kategorien: Allgemeines

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