Tierheilpraxis - Medicina Naturale
Nadine Burzlauer
  
 

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Hundeerziehung

Gepostet am 29. September 2017 um 13:55

… in jedem Hundehalterleben immer wieder ein Thema, aber was ist eigentlich mit der Erziehung der Hundehalter?


Ich frage mich immer wieder warum eigentlich immer nur eine Seite erzogen werden muss, was ist mit euch Hundehaltern? Habt ihr gelernt euren Hund zu lesen und zu verstehen?

Was ist mit der Rücksicht auf andere Hundehalter, auf wild lebende Tiere und auf die Umwelt?


Wenn ich so, mit meinem Zwerg, die Runde drehe bin ich eigentlich immer mehr als froh niemanden zu treffen, selbst Seppl findet das nicht allzu tragisch … dennoch ab und an kommt es dann doch mal vor, und bei dem ein oder anderen frage ich mich wirklich „was das soll?“.

Interesse für das eigene Tier = Fehlanzeige. Interesse für die Umwelt und andere Tiere inkl. Hundehalter = noch viel mehr Fehlanzeige. Da macht jeder sein eigenes Ding (Hund & Mensch) oder gewährt viel Freilauf, nach dem Motto „ Meiner ist ja lieb!“

Aber Hauptsache beschweren, warum Hunden immer mehr die Möglichkeit des Freigangs genommen wird oder Bereiche für Hunde unzugänglich gemacht werden oder noch besser warum andere Hundehalter inkl. Hund Meide verhalten zeigen. Warum ist das wohl so?


Tagtäglich sieht und hört man folgende Tatsachen:

Ausgiebige Monologe werden geführt, denn den Hund interessiert es nicht … Kinder rennen auf Hunde zu … manche Menschen tätscheln ohne zu fragen den Hund, immer wieder gern am allseits beliebten Kopf und von oben herab … angeleinte Hunde sollen freilaufende Hunde kennenlernen, selbstredend mit angespannter Leine … Rangeleien werden als ‚der will nur spielen abgetan‘ oder ‚ die klären das unter sich‘… Flexileinen ziehen sich kreuz & quer über die Wege … Hunde gehen alleine Gassi während der Hundehalter sich kilometerweit entfernt und noch vieles mehr.

Also von respektvollem und umsichtigen Verhalten hat das echt wenig!


Ehrlich liebe Menschheit, ich bin genervt und nichts anders ist auch mein Hund!


Schon mal darüber nachgedacht das es Hunde gibt, die keinen großen Wert auf Kontakt legen oder ängstlich sind, oder gar krank, oder läufig, oder grantig. Und unglaublich aber wahr es gibt sogar den Fall wo Hunde auch mal zu Trainingszwecken lernen sollen, dass nicht jeder entgegenkommende Hund ein Spielpartner ist, oder dass gerade eine Übung absolviert wird, bei der man keine Störungen wünscht und ja es gibt auch die Menschen, welche aufgrund schlechter Erfahrungen, Angst vor einer Hundebegegnung haben, aber das scheint auch für viele völlig egal zu sein. Einfach mal darüber nachdenken, wäre so manches Mal sehr hilfreich. Kommunikation ist hier auch ein Stichwort, vieles kann man durch eine kurze Frage klären.


An manchen Tagen treffen wir auch die „Tut-Nix“ Hunde, ein wirklicher „Alb“-Traum, denn meistens ist es ja eher so dass der „Tut-Nix“ kein „Tut-Nix“ ist, sondern einfach nur ein „Hör-Nix“ oder „Tu doch was“. ;)

Und wenn man dann in die Situation kommt diese „Tut-Nixe“ zu treffen, die sich dann aber als „Tut-Was“ entpuppen, kann man nur hoffen das diese fremden Hunde mit etwas Glück wenigstens eingesammelt werden. Eine Katastrophe, wenn diese dann noch „alleine“ unterwegs sind, denn die Halter sind oft außer Sichtweite. Wenn man dann selbst etwas tut, wird man mit etwas Pech noch beschimpft, weil … ja warum eigentlich? Einen wirklichen Grund gibt es dafür nicht, außer dass solche rücksichtslosen Hundehalter auf Kosten anderer ihre Erziehungsunfähigkeit ausleben möchten.


Vielleicht sollte in Hundeschulen statt einem Hundeerziehungskurs mal ein Hundehaltererziehungskurs stattfinden?! Oh ja das wäre wirklich mal eine tolle Idee.

In diesem Kurs wird ihnen dann mal aufgezeigt wie sich ihr bzw. sich generell ignorantes Verhalten am eigenen Körper anfühlt.


Ein überlegenswerter Ansatz, evtl. beschäftigt man sich dann mal mit seinem Tier und versteht vieles um einiges Besser und versucht nicht andere Hundehalter zu belehren, was für ihr Tier das Beste ist.


Jeder hat sein Päckchen zu tragen und Erfahrungen, welche nun mal nicht immer einfach sind im Alltag unter zu bringen. Daher wäre es wirklich schön mal mitzudenken und Rücksicht zu nehmen.

Bringt nicht nur eurem Hund Anstand bei, sondern bedenkt auch euren eigenen!

Stellt nicht nur für euren Hund Regeln auf, sondern auch mal für euch selbst!


Es gelten generelle Regeln:

Hunde im Freigang sind abrufbar.

Hund an der Leine bleibt alleine.

Hundeleinen mit gelber Markierung, kennzeichnen das Hund & Halter keinen Kontakt wünschen. Völlig egal warum!

Hunde, die sich in einem Kommando befinden, stört man nicht, sondern geht daran vorbei.


Ein Tier zu haben bedeutet nun mal sich mit sich, dem Tier und der Umwelt zu befassen und individuell zu agieren! Nehmt Rücksicht und seit respektvoll. 


Mit freundlichen Grüßen

Eure

Tierheilpraxis – Medicina Naturale

Kategorien: Allgemeines

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