Tierheilpraxis - Medicina Naturale
Nadine Burzlauer
  
 

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Blog

Die Tierheilkunde lässt noch immer viele Fragen offen, dieser Blog greift einige Punkte auf, welche mir pesönlich wichtig erscheinen.

Gernen können sie mir auch ein Thema vorschlagen und zur Diskussion stellen, schreiben sie mich dazu einfach an.

Bitte bedenken Sie das dies nur informativ gedacht ist. Sind sie unsicher oder haben weitere Fragen ob das auch für ihr Tier gilt, sichern sie sich bitte ab und besprechen das mit ihrem Tierheilpraktiker oder Tierarzt.

Ich freue mich auf einen regen Austausch.


Wichtig:

Es ist jederzeit möglich ohne meine Erlaubnis auf diesen Artikel zu verlinken (z.B. bei Facebook). Jegliche Vervielfältigung oder Nachveröffentlichung (in elektronischer Form oder im Druck) kann nur mit meinem schriftlich eingeholten und erteilten Einverständnis erfolgen. Von mir genehmigte Nachveröffentlichungen müssen den jeweiligen Artikel völlig unverändert lassen, also ohne Weglassungen, Hinzufügungen oder Hervorhebungen. Eine Umwandlung in andere Dateiformate wie PDF ist nicht gestattet. In Printmedien sind dem Artikel die vollständigen Quellenangaben inkl. meiner Homepage beizufügen, bei Online-Nachveröffentlichung ist zusätzlich ein anklickbarer Link auf meine Homepage oder den Original-Artikel im Blog nötig. 


Mit freundlichen Grüßen

Nadine Dettmann

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Sommergemüse für den Hund

Gepostet am 13. Juli 2018 um 4:55 Comments Kommentare (1)

… Teil 3 der saisonalen Gemüse. Natürlich auch wieder mit dem ein oder anderen Obsttipp dabei :)

Der Sommer ist da und das ist wohl die vielfältigste Saison um das Nahrungsangebot für den Hund abwechslungsreich gestalten zu können.


Saison Juli - September


Fenchel …

… ist reich an verschiedenen Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium, Kalium und Calcium. Es enthält ebenfalls große Mengen an Beta-Carotin, Vitamin C, Vitamin E und Folsäure, außerdem ätherisches Öl.

Wirkung: Es wirkt aufgrund der ätherischen Öle Schleimlösend, entkrampfend und harntreibend.

 

Gurke

… basenreiche Gemüsesorte, welches viele Mineralstoffe, darunter Kalium, Calcium und Magnesium, sowie Melatonin liefert, was sich ausgleichend und schlaffördernd auswirkt. Daher sind Gurken auch für nervöse und gestresste Hunde eine gute Futterergänzung.

Wichtig ist, bei Gurken auf Bio-Ware zurückzugreifen, da viele Nährstoffe in oder direkt unter der Schale sitzen und man bei Bio-Gurken die Schale mitverfüttern kann.

 

Kartoffeln (gekocht) …

… enthalten: ca. 20 Prozent Kohlenhydrate (Stärke), ca. 2 Prozent Eiweiß, ca. 0,8 bis 1,7 Prozent Ballaststoffe, ca. 1 Prozent Mineralstoffe und Spurenelemente wie Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor und Eisen zahlreiche Vitamine, hauptsächlich Vitamin C, aber auch Vitamin A und Vitamine der B-Gruppe.

Die Kartoffel schützt sich vor Frasfeinden mit in den oberirdischen Teilen der Pflanze befindlichen Pflanzengift, dem Solanin, ein Alkaloid. Da es Vergiftungserscheinungen auslösen kann ist es wichtig die Kartoffel gar zu kochen, da das Solanin seine Wirkung dadurch verliert.

  

Karotten …

… wird auch als Möhre, Mohrrübe, gelbe Rübe, Wurzel oder schweizerisch Rübli genannt. Sie sind reich an Ballaststoffen, Mineralstoffen (besonders Selen) und fettlöslichem Beta-Carotin, der Vorstufe von Retinol (Vitamin A). Sie enthalten bis zu 6% Zucker und außerdem Folsäure, Magnesium, Calcium, Phosphor und Pektin.

Karotten erreichen eine für Faserpflanzen ungewöhnlich hohe Verdaulichkeit von 90%.

 

Kürbis …

… enthält reichlich Vitamine der Gruppen A, C, D und E. Darüber hinaus enthält das Fruchtfleisch der Kürbisse Kalium, Eisen, Kalzium und Zink . Kürbisse stärken das Immunsystem, fördern die Verdauung und hemmen Entzündungen im Körper viele Mineralstoffe und Vitamine.

Noch mehr ist dann in den Kürbiskernen gespeichert. Gemahlene Kürbiskerne stärken überdies die Widerstandskraft von Hunden gegen Blasenschwäche und dienen als wirkungsvolle Wurmprophylaxe.

Interessant zu wissen ist das Melonen, Gurken und Zucchini ebenfalls in diese Familie fallen.

Ganz wichtig ist zu bedenken welche Kürbisse man nutzt Hokkaido oder Muskat haben sich hier geschmacklich bewährt. Ich persönlich gebe sie gerne gedünstet, da sie dann weicher sind.

Zierkürbisse sind auf keinen Fall zu verfüttern, sondern wie der Name schon sagt nur zum Schmuck gedacht. Sie sind für Mensch & Hund ungenießbar, das enthaltene Curcubatin löst starke Magen- und Darmbeschwerden aus.

 

Mangold …

… gehört zu der Familie der Gänsefußgewächse.

Es enthält außerordentlich viel Vitamin K, außerdem Vitamin A und E sowie Natrium, Magnesium, Kalium und Eisen. Es ist reich an Eiweiß und stellt so eine ernährungsphysiologische Bereicherung jedes Speiseplans dar.

 

Rucola …

… stammt vorwiegend aus Italien und enthält die gleichen Nährstoffe wie etwa der Blattsalat. Er bindet Nitrat (genau wie Spinat) und hat einen leicht bitteren Geschmack.

Wichtig: Nicht in großen Mengen füttern und möglichst aus dem eigenen Garten.


Salat …

… ist reich an Eiweiß, Vitamin C, Folsäure, Karotin, Kalzium, Kalium, Kupfer, Jod, Spuren von Zink, Mangan, Selen und eine schöne Möglichkeit vielseitig zu füttern, da es viele unterschiedliche Sorten gibt.

Zur jetzigen Zeit kann man Kopfsalat, Blattsalat, Rucola, Endiviensalat, Lollo Rosso, Portulak, Radicchio gerne anteilig mit unters Futter mischen.

Er wirkt ähnlich wie Gras verdauungsfördernd.

 

Spinat …

… ist ein hochwertiger Eiweißlieferant, enthält 10 Vitamine, 13 Mineralstoffe, Enzyme, Alpha- und Betakarotin, die hormonähnliche Substanz Sekretin, Chlorophyll, Bitterstoffe und Eisen. Spinat ist eine ausgezeichnete Folsäurequelle.

Er enthält Oxalsäure die Calciumbindende Eigenschaften hat, daher sparsam sein (100g Spinat neutralisieren den Calciumgehalt von einem Liter Milch).

Außerdem wird eine Steinbildung gefördert, da er Nitrat aus dem Boden speichert, welches sich in das gesundheitsschädliche Nitrit verwandeln kann.

 

Staudensellerie (generell Sellerie) …

… ist reich an den Vitaminen A, B und C, außerdem an Kalzium, Magnesium, Mangan, Kalium und einem essentiellem Öl, das die Nierenfunktion unterstützt und dadurch harntreibend wirkt.

Zusammen mit Fenchelsamen und Kümmel mit Kürbiskernöl wird es gern bei Blähungen unters Futter gemischt.

 

Zucchini …

… gehört zu der Familie der Kürbisgewächse.

Enthält viel Wasser, ist kalorienarm, vitaminreich (Vitamin A & C), Mineralstoffe (Calcium, Phosphor, Kalium, Magnesium, Natrium, Eisen) und leicht verdaulich. 


Bei allen Früchten gilt, erst im reifen bis überreifen Stadium verfüttern!

 

Apfel …

… enthält Pektin, Vitamin C, Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Natrium und Fruchtzucker.

Sie senken den Cholesterinspiegel, beugen Arteriosklerose, Herzinfarkt und Krebs vor. Die in Äpfeln enthaltenen Pektine binden Wasser im Darm, quellen auf und helfen so bei Verstopfung und Durchfall. Außerdem schützen Äpfel eine entzündete Magen- und Darmschleimhaut. Der Energie-, Ballaststoff- und Mineralstoffgehalt steigt durch Trocknen.

Apfelessig wird zur Fell- und Hautpflege eingesetzt. Auch wirkt sich Apfelessig lindernd auf Juckreiz, bei Insektenstichen und Flohbefall aus. Er hat ebenfalls eine starke desinfizierte Wirkung, beispielsweise bei der Reinigung der Hundebürste oder Kamm.

 

Birne …

… enthält Karotin, Vitamin C, 4 Vitamine B, viel Kalium, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Zink, Kupfer, Eisen, Jod.

Birnen sind verdauungsfördernd und leicht entwässernd. Die enthaltenen Gerbsäuren und wirken sich günstig auf Magen- und Darmentzündungen aus

 

Brombeeren …

… sind verdauungsfördernd, schleimlösend, blutreinigend und blutbildend, keim- und pilztötend und haben zusätzlich die Eigenschaft die Leber zu entgiften.

Enthält reichlich Vitamin C, Kalium, Magnesium, Eisen, Flavone, welche zur Verdichtung der Gefäßwände beitragen. Wirken entzündungshemmend und gelten als zellschützend. Enthält Gerbstoffe, kann daher auch leichten Durchfall lindern.

Neben den Früchten kann man auch Brombeerblätter als Tee überbrühen und diesen zusammen mit den eingeweichten Blättern unters Futter mischen. Dies wirkt bei leichten Entzündungen um Maul oder unterstützend bei Magen-Darm-Sympthomatika.

 

Erdbeeren …

… gelten als entschlackend, reinigen Schleimhäute, beschleunigen die Wundheilung. Ihr Vitamin B-Gehalt sorgt für bessere Konzentrationsfähigkeiten, schönes Fell und ihr Natriumgehalt bindet Säuren im Körper. Sie haben mehr Vitamin C als Zitrone und viele Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen und Natrium. Sie haben mehr Vitamin C als Zitrone und viele Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen und Natrium.


Himbeeren …

…Himbeeren wurden von amerikanischen Ureinwohnern traditionell als Heilmittel (Gelenkschmerzen, Bauchbeschwerden) eingesetzt. Die in Himbeeren enthaltenen Anthocyanine und Ellagsäure und werden neuerdings von Anbietern auch als potenzielle Wirkstoffe gegen Krebserkrankungen und "Freie (Sauerstoff) Radikale" angeboten. Mit ihrem hohen Vitamingehalt ist sie auf jeden Fall eine sehr gesunde Nahrung, welche, wie alle Früchte, beim Hund dosiert gegeben werden sollte.

Weiterhin entgiften sie die Leber, festigen die Blutgefäße, helfen der Darmschleimhaut sich zu regenerieren, und helfen bei Blasenschwäche und Übelkeit.

 

Heidelbeeren …

… enthalten sehr viel Karotin , Vitamin B6 , Magnesium sowie Vitamin C , Gerbstoffe, Eisen und Kalium.

Entgiftet bei Durchfall, tötet schädliche Kolibakterien im Darm ab. Wirkt blutbildend und unterstützt die Blutgefäße. Beinhaltet Vitamin C, Karotin, Myrtillin (blauer Farbstoff), Eisen, Kalium, Natrium , Gerbstoffe und Vitamine der B-Gruppe. In der blau-violetten Schale enthält sie zudem Anthocyane.

ACHTUNG: Nicht an Katzen verfüttern, da benzoehaltig. Kann von der Katze nicht verstoffwechselt werden und kann zu Vergiftungen führen.

 

Kirschen …

… enthalten Flavone, hohe Konzentration von Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kieselsäure, Vitamin C, Karotin und diverse Vitamine der B-Gruppe. Ohne Kerne füttern, denn wenn sie geknackt werden und größere Mengen an Cyanid in den Organismus gelangen können Vergiftungen entstehen.

 

Wassermelone …

… Süße Melonen sind bei Hunden sehr beliebt. Da sie viel Wasser enthalten, bieten sie gerade im Sommer eine gesunde und Kalorienarme Erfrischung. Alle Melonen liefern Kalium und in unterschiedlichen Mengen Mineralstoffe und Spurenelemente.

Sie sind auf jeden Fall eine erfrischende Ergänzung (als Eis oder leicht gekühlt) im Futternapf. 


Grundsätzlich ist es euch überlassen wie ihr das Gemüse/Obst zum Futter gebt, bzw. oft ist es auch abhängig vom Geschmack eures Hundes. Es ist möglich das Gemüse/Obst roh (gehobelt, püriert), gedünstet oder gekocht zu verfüttern. Nur ein paar Ausnahmen gibt es, dort wird es aber auch ausdrücklich erwähnt, das man diese nur gekocht verfüttern darf.

Kohl und Zwiebelgewächse sind nicht zur Fütterung geeignet (Blähungen), daher diese möglichst meiden.


Und nun dürft ihr gern Gemüse/Obst shoppen gehen und eurem Liebling immer wieder eine neue Kombination kredenzen.

 

Viel Spaß beim ausprobieren ….

 


Mit freundlichen Grüßen

Eure

Tierheilpraxis – Medicina Naturale

Frühlingsgemüse für den Hund

Gepostet am 11. April 2018 um 8:50 Comments Kommentare (1)

… Teil 2 der saisonalen Gemüse. Auf Anfrage hab ich nun noch das ein oder andere Obst mit rein genommen. :)

Die Frühlingssaison hat begonnen und nun erweitert sich das Angebot für den Hund etwas und man kann wieder neue Geschmacksrichtugngen seinem Vierbeiner anbieten.

 

Saison April - Juni

 

Eisberg …

… Salate liefern generell eine Vielzahl an Mineralstoffen und haben dabei wenig Kalorien. Neben Magnesium, Schwefel, Calcium, Phosphor und Kalium, sind auch Eisen, Zink, Mangan und Fluorid enthalten. Salat liefert Vitamin K, B-Vitamine, Folsäure und Vitamin A.


Endiviensalat …

… ist ein nährstoffreicher Salat.
Er liefert Vitamin A, B-Vitamine, Folsäure, Vitamin E und Vitamin K. Er ist reich an Kalium, liefert aber ebenso Fluorid, Calcium, Phosphor, Natrium und Magnesium, sowie weitere Mineralstoffe und Spurenelemente und Aminosäuren.
Ein gutes Basisgemüse. Qualität ist immer ein Thema bei Salat, wegen der Nitratwerte. 


Fenchel …

… ist reich an verschiedenen Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium, Kalium und Calcium. Es enthält ebenfalls große Mengen an Beta-Carotin, Vitamin C, Vitamin E und Folsäure, außerdem ätherisches Öl.
Wirkung: Es wirkt aufgrund der ätherischen Öle Schleimlösend, entkrampfend und harntreibend.


Gurke

… basenreiche Gemüsesorte, welches viele Mineralstoffe, darunter Kalium, Calcium und Magnesium, sowie Melatonin liefert, was sich ausgleichend und schlaffördernd auswirkt. Daher sind Gurken auch für nervöse und gestresste Hunde eine gute Futterergänzung.
Wichtig ist, bei Gurken auf Bio-Ware zurückzugreifen, da viele Nährstoffe in oder direkt unter der Schale sitzen und man bei Bio-Gurken die Schale mitverfüttern kann. 


Kartoffeln (gekocht) …

… enthalten: ca. 20 Prozent Kohlenhydrate (Stärke), ca. 2 Prozent Eiweiß, ca. 0,8 bis 1,7 Prozent Ballaststoffe, ca. 1 Prozent Mineralstoffe und Spurenelemente wie Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor und Eisen zahlreiche Vitamine, hauptsächlich Vitamin C, aber auch Vitamin A und Vitamine der B-Gruppe.
Die Kartoffel schützt sich vor Frasfeinden mit in den oberirdischen Teilen der Pflanze befindlichen Pflanzengift, dem Solanin, ein Alkaloid. Da es Vergiftungserscheinungen auslösen kann, ist es wichtig die Kartoffel gar zu kochen, da das Solanin seine Wirkung dadurch verliert.  


Karotten …

… wird auch als Möhre, Mohrrübe, gelbe Rübe, Wurzel oder schweizerisch Rübli genannt. Sie sind reich an Ballaststoffen, Mineralstoffen (besonders Selen) und fettlöslichem Beta-Carotin, der Vorstufe von Retinol (Vitamin A). Sie enthalten bis zu 6% Zucker und außerdem Folsäure, Magnesium, Calcium, Phosphor und Pektin. Karotten erreichen eine für Faserpflanzen ungewöhnlich hohe Verdaulichkeit von 90%. 


Mangold …

… gehört zu der Familie der Gänsefußgewächse.
Es enthält außerordentlich viel Vitamin K, außerdem Vitamin A und E sowie Natrium, Magnesium, Kalium und Eisen. Es ist reich an Eiweiß und stellt so eine ernährungsphysiologische Bereicherung jedes Speiseplans dar.


Spargel …

… vor allem der grüner Spargel ist empfehlenswert für Hunde, weil in grünem Spargel zusätzlich Chloropyll vorhanden ist und einen höheren Gehalt an Mineralstoffen, Vitamin C, Carotinoiden und B-Vitaminen.
Aber Vorsicht: Spargel ist harntreibend.
Bessere Verwertbarkeit indem man ihn kocht. 


Rucola …

… stammt vorwiegend aus Italien und enthält die gleichen Nährstoffe wie etwa der Blattsalat. Er bindet Nitrat (genau wie Spinat) und hat einen leicht bitteren Geschmack. Wichtig: Nicht in großen Mengen füttern und möglichst aus dem eigenen Garten. 


Spinat …

… ist ein hochwertiger Eiweißlieferant, enthält 10 Vitamine, 13 Mineralstoffe, Enzyme, Alpha- und Betakarotin, die hormonähnliche Substanz Sekretin, Chlorophyll, Bitterstoffe und Eisen. Spinat ist eine ausgezeichnete Folsäurequelle.
Er enthält Oxalsäure die Calciumbindende Eigenschaften hat, daher sparsam sein (100g Spinat neutralisieren den Calciumgehalt von einem Liter Milch). Außerdem wird eine Steinbildung gefördert, da er Nitrat aus dem Boden speichert, welches sich in das gesundheitsschädliche Nitrit verwandeln kann.   


Zucchini …

… gehört zu der Familie der Kürbisgewächse.
Enthält viel Wasser, ist kalorienarm, vitaminreich (Vitamin A & C), Mineralstoffe (Calcium, Phosphor, Kalium, Magnesium, Natrium, Eisen) und sehr hohe Verdaulichkeit.


Bei allen Früchten gilt, erst im reifen bis überreifen Stadium verfüttern!


Erdbeeren …

… gelten als entschlackend, reinigen Schleimhäute, beschleunigen die Wundheilung. Ihr Vitamin B-Gehalt sorgt für bessere Konzentrationsfähigkeiten, schönes Fell und ihr Natriumgehalt bindet Säuren im Körper. Sie haben mehr Vitamin C als Zitrone und viele Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen und Natrium. Sie haben mehr Vitamin C als Zitrone und viele Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen und Natrium.  


Himbeeren …

…Himbeeren wurden von amerikanischen Ureinwohnern traditionell als Heilmittel (Gelenkschmerzen, Bauchbeschwerden) eingesetzt. Die in Himbeeren enthaltenen Anthocyanine und Ellagsäure und werden neuerdings von Anbietern auch als potenzielle Wirkstoffe gegen Krebserkrankungen und "Freie (Sauerstoff) Radikale" angeboten. Mit ihrem hohen Vitamingehalt ist sie auf jeden Fall eine sehr gesunde Nahrung, welche, wie alle Früchte, beim Hund dosiert gegeben werden sollte.
Weiterhin entgiften sie die Leber, festigen die Blutgefäße, helfen der Darmschleimhaut sich zu regenerieren, und helfen bei Blasenschwäche und Übelkeit. 


Heidelbeeren …

… enthalten sehr viel Karotin , Vitamin B6 , Magnesium sowie Vitamin C , Gerbstoffe, Eisen und Kalium.
Entgiftet bei Durchfall, tötet schädliche Kolibakterien im Darm ab. Wirkt blutbildend und unterstützt die Blutgefäße. Beinhaltet Vitamin C, Karotin, Myrtillin (blauer Farbstoff), Eisen, Kalium, Natrium , Gerbstoffe und Vitamine der B-Gruppe. In der blau-violetten Schale enthält sie zudem Anthocyane.
ACHTUNG: Nicht an Katzen verfüttern, da benzoehaltig. Kann von der Katze nicht verstoffwechselt werden und kann zu Vergiftungen führen. 


Kirschen …

… enthalten Flavone, hohe Konzentration von Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kieselsäure, Vitamin C, Karotin und diverse Vitamine der B-Gruppe. Ohne Kerne füttern, denn wenn sie geknackt werden und größere mengen an Cyanid in den Organismus gelangen können Vergiftungen entstehen. 


Grundsätzlich ist es euch überlassen wie ihr das Gemüse/Obst zum Futter gebt, bzw. oft ist es auch abhängig vom Geschmack eures Hundes. Es ist möglich das Gemüse/Obst roh (gehobelt, püriert), gedünstet oder gekocht zu verfüttern. Nur ein paar Ausnahmen gibt es, dort wird es aber auch ausdrücklich erwähnt, das man diese nur gekocht verfüttern darf.
Bei Obst gilt nur im reifen bis überreifen Zustand verfüttern.
Kohl und Zwiebelgewächse sind nicht zur Fütterung geeignet (Blähungen), daher diese möglichst meiden.  


Und nun dürft ihr gern Gemüse/Obst shoppen gehen und eurem Liebling immer wieder eine neue Kombination kredenzen.
Viel Spaß beim ausprobieren ….

 


Mit freundlichen Grüßen

Eure

Tierheilpraxis – Medicina Naturale

Impfwahnsinn

Gepostet am 26. Februar 2018 um 14:00 Comments Kommentare (0)


Hundebesitzer werden jährlich mit einer Erinnerungskarte zu den Wiederholungsimpfungen in die Praxis bestellt. Warum das so ist, naja das lasse ich mal zur freien Interpretation im Raum stehen. ;)


Weder Gegner, noch Befürworter!


Immer wieder werde ich gefragt „muss ich meinen Hund impfen?“ Meine Antwort ist individuell, denn auch hier gibt es keine pauschale Antwort. Kriterien wie Alter, Reiseverhalten der Besitzer, Alltag mit dem Hund, Vorbelastungen oder Erkrankungen des Tieren müssen in einer Empfehlung mit einfließen.
Daher denke ich das sinnvoll impfen hier deutlich mehr in die Köpfe von Tierhaltern gebracht werden muss.
Unsere Haustiere werden viel zu häufig geimpft, daher informieren Sie sich selbst über nötige und unnötige Impfungen und bewahren Sie Ihren Hund vor schädlichen Impffolgen.
Sie unterliegen dieser Verantwortung als Tierhalter und entscheiden im Sinne der Gesundheit ihres Tieres.

Mit diesem Beitrag möchte ich Ihnen wichtige Informationen über Zusammensetzung, Studien, Impfverhalten usw. näher bringen – das Thema ist umstritten und jeder hat seine individuelle Meinung dazu. Für sich und sein Tier sollte man da einen sinnvollen Weg finden.
Geben Sie nicht die Verantwortung zu entscheiden an ihren Tierarzt ab, lassen sie sich alles erklären und vor allem aufklären.


Informationen

Die britische Tierschutzorganisation Canine Health Concern veröffentlichte einen Bericht, dass Impfstoffe Hunde krank machen können. Hundebesitzer würden dazu gedrängt, ihre Hunde öfter als notwendig impfen zu lassen. Gerade bei der meist dreimal hintereinander erfolgenden Mehrfachimpfung bei Welpen könnte es zu ernsten Probleme kommen.

Laut Canine Health Concern konnte man bei einigen Welpen nach umfassenden Impfungen Autismus und Epilepsie beobachten. Catherine O´Driscoll, die durch chronische Krankheiten und vorzeitigen Tod ihrer eigenen Hunde zur Impfkritikerin wurde, ist Pressesprecherin von Canine Health Concern und meint: Wir sind nicht grundsätzlich gegen Impfungen. Doch sind wir gegen überflüssige Impfungen, die zwar dem Tierarzt nutzen, unseren Tieren aber schaden!

 

Impfschäden

Schon die Forschung von Impfschäden in Bezug auf den Menschen lässt zu wünschen übrig, da fehlen wahrscheinlich interessierte Sponsoren für die entsprechenden Studien.
Selbsterklärend ist dann auch, dass die diesbezügliche Datenlage für Haustiere ebenfalls als mangelhaft und mehr zu bezeichnen ist.

Die Registrierung von Impfschäden in Tierarztpraxen erfolgt eher subjektiv, sie tun dies nämlich nur wenn das jeweilige Symptom ihrer Meinung nach ein Impfschaden darstellt.
Und das ist nur dann der Fall, wenn das Symptom innerhalb von (meistens) drei Tagen nach der Impfung auftritt und sich dafür keine anderen Gründe finden lassen. Und natürlich lassen sich immer andere Gründe finden, weshalb bei Umfragen in Tierkliniken Impfschäden nur äußerst selten auftreten.

Dieser Punkt ist sehr spannend, denn die Realität zeigt ein anderes Bild und genug Patienten können diese These bestätigen. Auch aus meiner Praxis kenne ich genug Fälle. Eine Studie wäre somit, aus meiner Sicht, doch mal sehr interessant.

Da ich nun schon den ein oder anderen Fall eines Impfschadens hatte, von leichten Symptomen bis hin zu etwas schlimmeren Ausmaßes, habe ich mich mal näher mit dem Thema befasst und war doch anfänglich geschockt was sich in Impfungen so befindet und die ein oder andere Erklärung fand sich in diesem Zusammenhang dann auch.


Impfstoffe mit gefährlichen Zusätzen

Neben den Bakterien, Viren (abgeschwächt oder abgetötet) oder Toxinen enthalten die Impfstoffe ganze Cocktails an Zusatzstoffen, welche im Übrigen auch in denen für Menschen z.T. enthalten sind.
Um die Impfstoffe haltbarer zu machen werden den Impfstoffen chemische, teils giftige Stoffen zugesetzt: Aluminiumhydroxid und -phosphat (als Bindemittel und Wirkungsverstärker), Formalaldehyd, Chloroform, Polysorbate (Zur Hemmung der Erregervermehrung), Antibiotika, Thiomersal (gegen bakterielle Verunreinigung des Impfstoffes).


Thiomersal ist eine quecksilberhaltige Verbindung, die äußerst toxisch ist, wenn sie in den Blutkreislauf gelangt. Mit einer Impfung erreicht man 30% des Quecksilbergrenzwertes (eines Erwachsenen). Bei Kindern oder Säuglingen aber auch Tieren, die ein viel geringeres Körpergewicht aufweisen ist dieser Grenzwert damit schnell überschritten.
Eine Studie von Mark Geier zeigt den Zusammenhang von den in Impfstoffen enthaltenen Quecksilber und dem Auftreten von neurologischen Störungen, insbesondere Autismus und Herzkrankheiten. http://www.jpands.org/vol8no1/geier.pdf
Eine weitere Studie zeigt den Zusammenhang von Impfungen mit Folge von neurologischen Entwicklungsstörungen. http://www.impfo.ch/htm-dokumente/JBradstreet_autism_IOM.htm


Auch Aluminiumhydroxid findet Verwendung in Impfstoffen, als Wirkverstärker und wird oft bei Totimpfstoffen verwendet. Aluminium kann zu neurologischen, skelettalen und hämatologischen Vergiftungssymptomen führen. Einstichstellen zeigen häufig Veränderungen. http://www.mja.com.au/system/files/issues/183_03_010805/shi10067_fm.pdf


Auch werden in vielen Impfstoffen bestimmte Öle, wie z.B. Squalene (MF 59) oder Bayol F als Adjuvans und immunstimulierender Faktor verwendet. Obwohl der genaue Wirkmechanismus dieser Stoffe im Menschen nicht bekannt ist, werden sie seit Jahren verwendet. In Tier-Versuchen führten diese Stoffe zu Autoimmunreaktionen.


Impf-Folgen

Die Folgen einer Impfung sind vielfältig und nicht für jeden Hund konkret definierbar, sehr häufig treten folgende Nebenwirkungen bei Hunden auf:


Benommenheit, Unruhe, Anschwellen des Kopfes, Erbrechen, Durchfall, Allergische Reaktionen der Haut, Juckreiz, Anämien, Atemnot, Schockzustände (bis hin zu Herzstillstand und plötzlichem Tod), seltsame Verhaltensweisen (sich verkriechen, hin und her laufen), Verfärbung des Haarkleides, Haarausfall an der Einstichstelle, Nekrosen, immunbedingte Entzündungen der Blutgefäßwände (Vaskulitis), Koordinationsstörungen, Polyarthritis, immunbedingte Erkrankungen der Schilddrüse und verstärkte Anfälligkeit für bakterielle Infektionen wie Ohr-, Harnwegs- und Darmentzündungen.

Vor allem die Anfälligkeit für Infektionen sowie die immer häufiger diagnostizierten Autoimmunerkrankungen werden mit einer Unterdrückung der Immunreaktion durch die Impfung in Verbindung gebracht.


Die Unterdrückung äußert sich in einer Veränderung des Immunsystems und zwar nicht nur in der erwünschten Antikörperbildung, sondern in einer allgemeinen Veränderung der natürlichen Funktion des Abwehrsystems. Diese wird weder von den Tierärzten noch von den Pharmafirmen als bedenklich angesehen. Ob diese Veränderungen langfristige Folgen haben ist nicht abzusehen.


Tatsächliche Dauer des Impfschutzes

Die US-Hundeimpfrichtlinien von 2003 (!) enthalten eine Tabelle, in welcher die Dauer des Impfschutzes verschiedener Impfstoffe aufgeführt wird.
Die nachfolgenden Angaben, sind auch für in Deutschland erhältliche Impfstoffe gültig und bringen einen zum Staunen, wenn man bedenkt das eine alljährliche Auffrischung ja angeblich so wichtig sei.


Warum sollen Tiere also jedes Jahr geimpft werden, obwohl sie ein so wunderbares Immunsystem besitzen?
Geht man davon aus, dass eine Impfung so wirkt, wie ihre zwar einleuchtende, aber durchaus umstrittene Theorie es begreiflich macht, dann hängt der Schutz vor einer Krankheit vom sogenannten Immungedächtnis ab.
Ein Impfstoff sorgt also dafür, dass sich das Immunsystem mit einem abgeschwächten oder toten Krankheitserreger auseinandersetzt und gegen ihn Antikörper bildet. Kommt dann irgendwann der echte Krankheitserreger, dann erkennt das Immunsystem diesen und vernichtet ihn.


Schutz auch ohne Antikörper?

In vielen Studien zeigte sich, dass nach einer Impfung nicht nur für zwölf Monate, sondern noch viele Jahre danach, ausreichend Antikörper im Blut waren. Zusätzlich zeigte sich bei experimentellen Testinfektionen, dass schließlich auch niedrige oder nicht mehr nachweisbare Titer (Antikörperspiegel) nicht gleichbedeutend waren mit fehlendem Schutz, was heißt, dass auch Hunde, die keine nachweisbaren Antikörper mehr hatten (was mehrere Jahre nach der Impfung durchaus möglich ist), bei einem Kontakt mit dem Erreger trotzdem nicht erkrankten.
Jährliche Wiederholungsimpfungen sind somit also eigentlich überflüssig.

Und bedenkt man letzteres, könnte das auch auf einen ganz anderen Aspekt hinweisen, nämlich, dass die Impfung mit der Krankheitsanfälligkeit gar nichts zu tun hat, sondern vielleicht ganz andere Dinge und Voraussetzungen dafür verantwortlich sind, ob ein Tier krank wird oder nicht.
Doch gehen wir weiterhin erstmal davon aus, dass Impfungen wirken.
Aus diesem Blickwinkel betrachtet bedeuten oben genannte Studien, dass das Immunsystem von Hunden nicht jährlich eine neue Auffrischung oder Erinnerung, sprich Wiederholungsimpfung braucht, sondern sich sehr wohl – auch viele Jahre nach der Impfung und ohne zwischenzeitliche Auffrischung – an den Erreger erinnern kann und daher immun bleibt. Also eine aktive Immunisierung vorliegt.


Was lernen wir daraus und tun wir nun?

Klar sollte sein das ein Hund ausschließlich dann geimpft werden sollte, wenn er vollkommen gesund ist. Untersucht ein Tierarzt den Hund vor der Impfung nicht gründlich, beantwortet er die Fragen des Hundebesitzers nicht zufrieden stellend und/oder gibt er den Beipackzettel des Impfstoffes nicht heraus, dann verlässt man besser sofort die Praxis (noch vor der Impfung) und sucht nach einem kooperativeren Veterinär.
Des Weiteren sollte man zuvor abklären, ob der Tierarzt bereit ist, eine dreijährige Impfschutzdauer bei der Tollwutimpfung in den Impfpass einzutragen.
Die meisten Tollwutimpfstoffe besitzen laut Hersteller eine Impfschutzdauer von bis zu drei Jahren. Tierärzte, die Sie und Ihren Hund mindestens einmal jährlich in ihrer Praxis sehen wollen, tragen aus diesem Grund nur einen einjährigen Impfschutz in den Impfpass ein.
Daher bitte vor der Tollwutimpfung – am besten telefonisch – zwei Dinge abklären:
Ist bei dem betreffenden Tierarzt der gewünschte dreijährige Impfstoff vorrätig (wenn nein, kann/will er ihn bestellen?) und ist er bereit, die dreijährige Impfschutzdauer in den Impfpass einzutragen.


Welpen-Impfungen

Die meisten Hundebesitzer denken, dass all die vielen Welpen-Mehrfachimpfungen einen immer höheren Impfschutz aufbauen.
Das stimmt aber leider so nicht. Welpen werden nur deshalb mehrmals hintereinander geimpft, weil sie – so lange sie noch den sogenannten Nestschutz haben, also mit den Antikörpern ihrer Mutter ausgestattet sind – auf Impfungen nicht so reagieren, wie man das gerne hätte (mit der Neubildung von Antikörpern und der Ausbildung eines Immungedächtnisses).
Da nicht sicher gesagt werden kann, ob sich der Nestschutz nun mit 8, 12 oder 16 Wochen oder noch später verflüchtigt, impft man einfach mehrmals und hofft, dass wenigstens eine der vielen Impfungen greifen wird.

 

Grundimmunisierung beim Welpen: Staupe und Parvovirose


Um einem Welpen diese vielen Mehrfachimpfungen zu ersparen, können die maternalen (mütterlichen) Antikörper per Blutuntersuchung bestimmt werden. Da die Halbwertszeit derselben bekannt ist (im jeweiligen Labor nachfragen), kann ziemlich genau errechnet werden, wann der Nestschutz verschwunden und wann somit der ideale Impfzeitpunkt sein wird.
Zwei Wochen nach erfolgter Impfung kann eine Titer-Untersuchung gemacht werden, welche zeigen wird, ob die Impfung erfolgreich verlaufen ist.
Mit dieser Vorgehensweise kann ein Welpe mit nur einer Impfung grundimmunisiert werden. Für diese erste (abgesehen von Tollwutimpfungen) auch einzige Impfung sollten impfkritische Hundebesitzer auf ein Kombi-Produkt bestehen, das aus zwei, allerhöchstens drei Impfstoffen, besteht.
Wenn der Tierarzt die Kombination Staupe und Parvovirose partout nicht besorgen will, wählt man die Dreierkombination Staupe, Parvovirose und Hepatitis, wobei Hepatitis bei Hunden kaum vorkommt.

 

Grundimmunisierung beim Welpen: Tollwut


Bei der Tollwutimpfung wurde häufig beobachtet, dass Hunde bis zu einem Alter von ca. vier Monaten nur unzureichenden Schutz aufbauen, weshalb eine Impfung bei Welpen unter vier Monaten meist zu einer weiteren Tollwutimpfung führt.

Deshalb lassen manche Hundebesitzer ihre Hunde erst nach abgeschlossenem Zahnwechsel mit einen Einfachimpfstoff gegen Tollwut impfen. Die Auffrischung erfolgt dann nach drei Jahren.

Ob sie nötig ist oder nicht, erübrigt sich in diesem Fall, weil das Euthanasieren (Einschläfern) eines Hundes ohne gültige Tollwutimpfung unter Umständen gerichtlich angeordnet werden kann, wenn der Hund – aus welchem Grund auch immer, selbst wenn er provoziert oder gequält wurde oder sich nur zur Wehr setzte – irgendwann einmal zuschnappen sollte.

Für Auslandsreisende gilt die Einreiserichtlinien für Haustiere für jedes Land zu studieren und entsprechend zu handeln. Eine Tollwutimpfung ist fast überall vorgeschrieben.


Wichtiger Punkt!!

Bitte bedenken Sie, dass der Gesundheitszustand und die Abwehrkraft durch ein gut funktionierendes Immunsystem eines Hundes nicht allein von den verabreichten Impfungen abhängt, sondern zu einem sehr viel größeren Teil von seiner Lebens- und auch Ernährungsweise.

Daher investieren Sie lieber in sinnvolle Vorsorgeuntersuchungen, wie Ultraschall der Bauchorgane und des Herzens, sowie ggf. einer regelmäßigen großen Blutuntersuchung, eine ordentliche Ernährung, als in unnötige Wiederholungsimpfungen. Diese Vorsorgeuntersuchungen sind für Hunde garantiert nebenwirkungsfrei!


Und es sei erwähnt: In Deutschland gibt es keine Impfpflicht: Niemand braucht sein Tier oder sich selbst gegen irgendetwas impfen zu lassen, wenn er und sein Tier Deutschland nicht verlässt!! 


Fragen sie gerne nach … ich werde mit ihnen zusammen den richtigen Impfweg für ihr Tier finden. 

Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Tierheilpraxis - Medicina Naturale

Wintergemüse für den Hund - Saison Dezember bis März

Gepostet am 18. Januar 2018 um 4:25 Comments Kommentare (0)

Oft findet man in den Ernährungsplänen die Beschreibung ‚Nutzen sie saisonales Gemüse!‘.

Was aber heißt das genau? Welches Gemüse darf der Hund? Oft werde ich auch direkt angesprochen, welches Gemüse denn saisonal ist.

Ich möchte euch gern nahe bringen welches Gemüse zu welcher Jahreszeit/Saison für den Hund geeignet ist und werde nun pro Saison eine kleine Auswahl präsentieren.


Warum macht es Sinn saisonal zu füttern? Wenn ihr saisonales Obst/Gemüse kauft, vor allem direkt beim Bauern, ist das unbehandelt und nicht künstlich gereift. Aber das Wichtigste, es ist auch nicht so teuer, als wäre es importiert worden. Und ja man kann saisonal dennoch für Abwechslung sorgen.


Ich starte mit dem Wintergemüse – Saison Dezember bis März 


Topinambur …

… zählt zum Wurzelgemüse und wird auch gern als Knollensonnenblume oder Erdsonnenblume bezeichnet.

Topinambur enthält den Ballaststoff Inulin, der die Darmflora positiv beeinflusst, also ein hervorragendes Präbiotikum*1 ist. Als Ballaststoff wird Inulin nicht verdaut und gelangt in den Dickdarm, wo es vielen guten Bakterien als Nahrung dient.

Sie ist ein nährstoffreiches Gemüse, da sie zu 80% aus Wasser besteht, zwischen 15 und 20% Kohlenhydrate beinhaltet, so wie ca. 3% Eiweiß, die Mineralien Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Natrium und Silizium, das Provitamin A und die Vitamine B1, B2, B6, D und C.

Auch für andere Haus- und Nutztiere ein wertvolles Wintergemüse: Hasen, Kaninchen und Chinchillas aber auch Pferde, Esel, Ziegen, Schafe und Schweine.

Achtung: Kann anfangs, wenn die Menge zu groß ist & der Darm sich noch nicht dran gewöhnt hat, zu Durchfall führen.


Pastinaken …

… ebenfalls ein Wurzelgemüse.

Pastinaken haben ebenfalls einen recht hohen Anteil am Ballaststoff Inulin und sind deshalb ebenfalls als Präbiotikum geeignet. Des Weiteren sind sie reich an Stärke und übersteigen Karotten in ihrem Gehalt an Fasern, Kalium, Eiweiß und Vitamin C.


Chicoreé …

… gehört zur botanischen Familie der Korbblütler.

Chicorée ist ein natürlicher Insulinlieferant und enthält den Bitterstoff Intybin. Der Bitterstoff unterstützt Leber und Galle und sorgt für eine gesunde Darmflora. Enthält neben Vitamin C auch noch Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor. Blätter & Wurzel enthalten zwar fast dieselben Nährstoffe, aber die Wurzel enthält keinen oder kaum Bitterstoff.

Obwohl er für Hunde inhaltlich sehr gesund ist, mögen ihn die meisten wegen des bitteren Geschmacks nicht.


Feldsalat …

… ist einer der gesündesten und mineralstoffreichsten Salate.

Enthält Calcium, Chlorid, Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor und Schwefel. Außerdem wichtige Spurenelemente und eine Vielzahl an Vitaminen, vor allem Vitamin C. Hunde mögen ihn trotz seinem eher kräftigen Geschmack, im Vergleich zu anderen Salaten, sehr gern. 


Endiviensalat …

… ist ein nährstoffreicher Salat, er liefert sowohl Vitamin A, Beta-Carotin, B-Vitamine, Folsäure, Vitamin E und Vitamin K. Er ist reich an Kalium und liefert auch Fluorid, Calcium, Phosphor, Natrium und Magnesium, sowie weitere Mineralstoffe und Spurenelemente und Aminosäuren. Es ist daher gut als Basisgemüse geeignet. Die Bitterstoffe wirken appetitanregend und fördern die Gallensekretion.


Portulak …

… ist ein Garten-Unkraut, welches sich aber besonders gut als Salat zubereiten lässt, erfrischend, säuerlich-salzig und mit einem leicht nussigen Geschmack.

Er enthält viel Vitamin C, Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Magnesium, Zink, Flavonoide, Cumarine, Oxalsäure und wertvolle Omega-3-Fettsäuren.

Portulak wird auch gern als wirksames Mittel gegen Sodbrennen, allg. bei Entzündungen, Blasen- und Nierenleiden eingesetzt, da es leicht Harntreibend und blutreinigend wirkt.


Wurzelpetersilie

… ist eine gute Quelle für Vitamin C und enthält nennenswerte Mengen an verschiedenen B-Vitaminen sowie an den Mineralstoffen Kalium, Kalzium und Eisen. Mit ihrem Ballaststoffanteil trägt sie auch zur Verdauung bei. Die ätherischen Öle der Petersilienwurzel wirken antimikrobiell und unterstützen die Verdauungstätigkeit und Nierenfunktion.


Steckrüben …

… auch als Wruke oder Kohlrübe bekannt.

Sie enthält schwefelhaltige ätherische Öle, Mineralstoffe, Carotin, Provitamin A und die Vitamine B1, B2, C sowie Nicotinsäureamid.


Schwarzwurzel …

… auch bekannt als der Spargel des armen Mannes, schmeckt auch vielen Hunden gut.

Er liefert viel Kupfer, sowie Vitamin E und B-Vitamine. Außerdem enthalten sie Inulin, welches sich positiv auf den Blutzucker und die Verdauung auswirkt, denn es nährt die positiven Darmbakterien.

Im gegarten Zustand sind Schwarzwurzeln besser verdaulich und sollten nur in kleinen Mengen verfüttert werden. 



Grundsätzlich ist es euch überlassen wie ihr das Gemüse zum Futter gebt, bzw. oft ist es auch abhängig vom Geschmack eures Hundes. Es ist möglich das Gemüse roh (gehobelt, püriert), gedünstet oder gekocht zu verfüttern. Nur ein paar Ausnahmen gibt es, dort wird es aber auch ausdrücklich erwähnt, das man diese nur gekocht verfüttern darf.


In der Winterlichen Zeit gibt es natürlich auch viel Kohl, welcher eher weniger verfüttert werden sollte, da er blähend wirkt. Es gibt natürlich auch noch auf Lager befindliches gemüse wie Karotten, Katoffeln, Sellerie, Kürbis usw.


Und nun dürft ihr gern Gemüse shoppen gehen und eurem Liebling immer wieder eine neue Kombination kredenzen.

Viel Spaß beim ausprobieren ….


Mit freundlichen Grüßen

eure

Tierheilpraxis – Medicina Naturale


1 Präbiotikum: unverdauliche Lebensmittel, aber das Wachstum der Darmbakterien gezielt anregen und so die Darmgesundheit optimieren.

Hundeerziehung

Gepostet am 29. September 2017 um 13:55 Comments Kommentare (0)

… in jedem Hundehalterleben immer wieder ein Thema, aber was ist eigentlich mit der Erziehung der Hundehalter?


Ich frage mich immer wieder warum eigentlich immer nur eine Seite erzogen werden muss, was ist mit euch Hundehaltern? Habt ihr gelernt euren Hund zu lesen und zu verstehen?

Was ist mit der Rücksicht auf andere Hundehalter, auf wild lebende Tiere und auf die Umwelt?


Wenn ich so, mit meinem Zwerg, die Runde drehe bin ich eigentlich immer mehr als froh niemanden zu treffen, selbst Seppl findet das nicht allzu tragisch … dennoch ab und an kommt es dann doch mal vor, und bei dem ein oder anderen frage ich mich wirklich „was das soll?“.

Interesse für das eigene Tier = Fehlanzeige. Interesse für die Umwelt und andere Tiere inkl. Hundehalter = noch viel mehr Fehlanzeige. Da macht jeder sein eigenes Ding (Hund & Mensch) oder gewährt viel Freilauf, nach dem Motto „ Meiner ist ja lieb!“

Aber Hauptsache beschweren, warum Hunden immer mehr die Möglichkeit des Freigangs genommen wird oder Bereiche für Hunde unzugänglich gemacht werden oder noch besser warum andere Hundehalter inkl. Hund Meide verhalten zeigen. Warum ist das wohl so?


Tagtäglich sieht und hört man folgende Tatsachen:

Ausgiebige Monologe werden geführt, denn den Hund interessiert es nicht … Kinder rennen auf Hunde zu … manche Menschen tätscheln ohne zu fragen den Hund, immer wieder gern am allseits beliebten Kopf und von oben herab … angeleinte Hunde sollen freilaufende Hunde kennenlernen, selbstredend mit angespannter Leine … Rangeleien werden als ‚der will nur spielen abgetan‘ oder ‚ die klären das unter sich‘… Flexileinen ziehen sich kreuz & quer über die Wege … Hunde gehen alleine Gassi während der Hundehalter sich kilometerweit entfernt und noch vieles mehr.

Also von respektvollem und umsichtigen Verhalten hat das echt wenig!


Ehrlich liebe Menschheit, ich bin genervt und nichts anders ist auch mein Hund!


Schon mal darüber nachgedacht das es Hunde gibt, die keinen großen Wert auf Kontakt legen oder ängstlich sind, oder gar krank, oder läufig, oder grantig. Und unglaublich aber wahr es gibt sogar den Fall wo Hunde auch mal zu Trainingszwecken lernen sollen, dass nicht jeder entgegenkommende Hund ein Spielpartner ist, oder dass gerade eine Übung absolviert wird, bei der man keine Störungen wünscht und ja es gibt auch die Menschen, welche aufgrund schlechter Erfahrungen, Angst vor einer Hundebegegnung haben, aber das scheint auch für viele völlig egal zu sein. Einfach mal darüber nachdenken, wäre so manches Mal sehr hilfreich. Kommunikation ist hier auch ein Stichwort, vieles kann man durch eine kurze Frage klären.


An manchen Tagen treffen wir auch die „Tut-Nix“ Hunde, ein wirklicher „Alb“-Traum, denn meistens ist es ja eher so dass der „Tut-Nix“ kein „Tut-Nix“ ist, sondern einfach nur ein „Hör-Nix“ oder „Tu doch was“. ;)

Und wenn man dann in die Situation kommt diese „Tut-Nixe“ zu treffen, die sich dann aber als „Tut-Was“ entpuppen, kann man nur hoffen das diese fremden Hunde mit etwas Glück wenigstens eingesammelt werden. Eine Katastrophe, wenn diese dann noch „alleine“ unterwegs sind, denn die Halter sind oft außer Sichtweite. Wenn man dann selbst etwas tut, wird man mit etwas Pech noch beschimpft, weil … ja warum eigentlich? Einen wirklichen Grund gibt es dafür nicht, außer dass solche rücksichtslosen Hundehalter auf Kosten anderer ihre Erziehungsunfähigkeit ausleben möchten.


Vielleicht sollte in Hundeschulen statt einem Hundeerziehungskurs mal ein Hundehaltererziehungskurs stattfinden?! Oh ja das wäre wirklich mal eine tolle Idee.

In diesem Kurs wird ihnen dann mal aufgezeigt wie sich ihr bzw. sich generell ignorantes Verhalten am eigenen Körper anfühlt.


Ein überlegenswerter Ansatz, evtl. beschäftigt man sich dann mal mit seinem Tier und versteht vieles um einiges Besser und versucht nicht andere Hundehalter zu belehren, was für ihr Tier das Beste ist.


Jeder hat sein Päckchen zu tragen und Erfahrungen, welche nun mal nicht immer einfach sind im Alltag unter zu bringen. Daher wäre es wirklich schön mal mitzudenken und Rücksicht zu nehmen.

Bringt nicht nur eurem Hund Anstand bei, sondern bedenkt auch euren eigenen!

Stellt nicht nur für euren Hund Regeln auf, sondern auch mal für euch selbst!


Es gelten generelle Regeln:

Hunde im Freigang sind abrufbar.

Hund an der Leine bleibt alleine.

Hundeleinen mit gelber Markierung, kennzeichnen das Hund & Halter keinen Kontakt wünschen. Völlig egal warum!

Hunde, die sich in einem Kommando befinden, stört man nicht, sondern geht daran vorbei.


Ein Tier zu haben bedeutet nun mal sich mit sich, dem Tier und der Umwelt zu befassen und individuell zu agieren! Nehmt Rücksicht und seit respektvoll. 


Mit freundlichen Grüßen

Eure

Tierheilpraxis – Medicina Naturale

Die goldene Paste (Tumuric Paste)

Gepostet am 19. Juni 2017 um 7:55 Comments Kommentare (0)

Die “Goldene Paste“ wird schon seit Jahrhunderten in der ayurvedischen Lehre als besonders heilendes, anregendes und reinigendes Mittel geschätzt. Sie wirkt stark entzündungshemmend, besonders in den Gelenken. Darüber hinaus stärkt sie das Immunsystem und regt die Leberfunktion an, unterstützt den Körper bei der Reinigung und wirkt antioxidativ. 

Der Name rührt vom Hauptbestandteil Kurkuma her und das wiederum enthält den Bestandteil, auf den es ankommt: Kurkumin.
Kurkumin werden einige positive Eigenschaften zugesprochen, dazu gehören:

  • anti-entzündliche Wirkung
  • stark antioxidative Wirkung, wird daher auch bei der Vorbeugung und Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt
  • antibiotische & antivirale Wirkung
  • schmerzlindernde Wirkung, insbesondere bei Gelenkschmerzen
  • wird zur Linderung von Allergien eingesetzt
  • positive Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt, z.B. unterstützend bei chronischen Magen-Darm-Erkrankungen wie Colitis / IBD oder Blähungen

So wunderbar das klingt, bei Kurkumin gibt es einen kleinen Haken: Kurkumin alleine wird zum einen relativ schlecht resorbiert und auf der anderen Seite schnell verstoffwechselt. Und damit ist der Effekt natürlich recht gering.
Es gibt allerdings ein paar kleine Tricks, um die Aufnahme des Kurkumins zu begünstigen und damit die positiven Eigenschaften besser ausschöpfen zu können. 

Und zwar:

  • Schwarzen Pfeffer ergänzen. Der dort enthaltene Stoff Piperin verlangsamt die Verstoffwechselung in der Leber und sorgt dafür, dass Kurkumin besser aufgenommen wird.
    Wichtig: Frisch gemahlenen Pfeffer nutzen, da dieser den höchsten Gehalt an Piperin aufweist.
  • Öl zufügen. Geeignet ist zum Beispiel Kokosöl, zum einen wegen der Konsistenz und der Fettsäurenzusammensetzung, z..B. dem hohen Anteil an Laurinsäure, der auch wurmwidrige Eigenschaften zugesprochen werden.
    Warum Fett? Kurkumin ist fettlöslich und nur sehr schlecht wasserlöslich, Fett erhöht also schlicht und ergreifend die Resorption. 

Das Rezept der Goldenen Paste:

  • 50 g Bio-Kurkuma, gemahlen
  • 240 ml Wasser
  • 1/2 – 1 Teelöffel frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
  • 55 g Bio-Kokosöl


Zubereitung:

Wasser in einen Topf geben und das Kurkuma-Pulver einrühren. Die Mischung bei leichter (!) Hitze etwa 5-10 Minuten eindicken lassen. Darf nicht kochen!
Es sollte sich eine dickflüssige Masse bilden, je nach Konsistenz gibt man noch etwas Wasser oder Kurkuma hinzugeben.
Den Herd ausschalten und in die Masse das Kokosöl und den frisch gemahlenen Pfeffer einrühren.
Abkühlen lassen und die Masse in ein sauberes, verschließbares Glas geben und im Kühlschrank aufbewahren. Die Goldene Paste hält dort gelagert etwa zwei Wochen.

 

Kleine bis mittlere Hunde bekommen 1/4 – 1/2 Teelöffel pro Tag, bei großen Hunden kann bis zu 1TL pro Tag ins Futter gemischt werden. Interessanterweise wird die Paste von den allermeisten Hunden absolut problemlos mitgefressen.
Für IBD Hunde ein sinnvolles Mittel.

Moro'sche Karottensuppe

Gepostet am 19. Juni 2017 um 7:45 Comments Kommentare (0)

Rezept

500 g Möhren           
ca. 2 Liter Wasser          
1 TL Kochsalz           


Anleitung

500 g Möhren schälen, klein schneiden und in 1 Liter Wasser zum Kochen bringen.
Mindestens eine Stunden bei niedriger Temperatur köcheln lassen (wichtig eine Stunde köcheln).           
Die Möhren mit dem Kochwasser pürieren und auf 1 Liter mit Wasser auffüllen. 
Drei Gramm Kochsalz (etwa einen Teelöffel) dazu geben.           

Tiere freuen sich über eine Zugabe tierischer Art: Kochen Sie einfach zwei Hähnchenschenkel mit, das peppt die vegetarische Mahlzeit geschmacklich auf. Auch hier ist es wichtig, dass die Möhren mindestens eine Stunden leise köcheln, damit sie ihre positive Wirkung entfalten können.

Die fetthaltige Hähnchenhaut und die Knochen wandern in den Mülleimer, das Hähnchenfleisch wird klein geschnitten, zu den pürierten Möhren gegeben und mit gefüttert.

Die Möhrensuppe lässt sich gut auf Vorrat kochen und portionsweise einfrieren. Sie hält sich aber auch zwei Tage im Kühlschrank.

Gefüttert wird in kleinen Portionen. Je nach Intensität der Beschwerden am besten 3-4 x täglich. Die tägliche Futtermenge beträgt etwa 2 % des Körpergewichtes.


Wirkungsweise

Beim langen Kochen der Karotten entstehen kleinste Zuckermoleküle, sogenannte Oligosaccharide.         
Diese sehen von ihrer Struktur her den Rezeptoren der Darmwand zum Verwechseln ähnlich, weshalb es dazu kommt, dass die Krankheitserreger sich nicht an der Darmwand festsetzen, sondern stattdessen an den Zuckermolekülen.     
Auf diese Weise werden die Krankheitserreger schnell aus dem Körper ausgeschieden, was unmittelbar zum Abklingen des Durchfalls führt.

Knochenbrühe / Hühnerbrühe

Gepostet am 19. Juni 2017 um 7:25 Comments Kommentare (0)

Selbst gekochte Hühnerbrühe bzw. Knochenbrühe ist etwas, was man in einem Hunde- bzw. Katzenhaushalt immer vorrätig haben sollte!
Am besten tiefgefroren, portioniert z.B. in Eiswürfelbehältern.
Denn: Die Brühe ist vielseitig einsetzbar, z.B. als Appetitanreger, bei mäkeligen Hunden und Katzen, bei längeren Durchfällen oder bei einem erhöhten Bedarf an Mineralstoffen. 

Zubereitung: 

Entweder ein ganzes Huhn oder Rinderknochen mit ordentlich Wasser bedecken, einen Schuß (Apfel-) Essig dazu und klassischerweise 24-48 Stunden köcheln lassen. Eine geringere Kochzeit ist durchaus möglich.

Info: Der Essig dient dazu, die Mineralien, die in Knochen enthalten sind, verstärkt zu lösen.

Bei Katzen sollte man mit dem Essig eher sparsam sein, 1 EL auf 1,5 Liter Wasser reicht da aus. 

Verwendet man ein Huhn, muss das Fleisch sich komplett von den Knochen gelöst haben. Beim Kochen tritt das Kollagen der Knochen aus, je länger man die Brühe kocht, desto gallertartiger wird sie nach dem Abkühlen. 

Die wertvollen Mineralstoffe aus den Knochen gehen in die Brühe über, neben dem Kollagen sind das beispielsweise Calcium, Magnesium, Phosphor, Natrium… 

Das Fleisch kann selbstverständlich verfüttert werden. Die Knochen dürfen jedoch in keinem Fall verfüttert werden und müssen entsorgt werden.

Wurmwidriges Pesto

Gepostet am 19. Juni 2017 um 7:15 Comments Kommentare (0)

In diesem Pesto sind jede Menge Kräuter und Zutaten, die nicht nur schmackhaft sind, sondern auch noch für eine wurmwidrige Wirkung bekannt sind.
Die Zutaten sind unkompliziert, die Kräuter können auch variiert werden. Thymian und Oregano sollten jedoch enthalten sein, die enthaltenen ätherischen Öle können bei der Vorbeugung gegen einen Wurmbefall nützliche Dienste erweisen.
Auch die anderen Inhaltsstoffe haben wertvolle Eigenschaften: Kokosraspel enthalten genau wie Kokosöl Laurinsäure, die u.a. antibakterielle, antiprotozoische und antivirale Eigenschaften aufweist.
Die „pieksige“ Oberfläche der Raspeln machen den Aufenthalt im Darm für Würmer zudem anscheinend unattraktiv.
Kürbiskerne wiederum werden traditionell zur Wurmprohylaxe und -austreibung eingesetzt, denn sie enthalten die wurmwidrige Aminosäure Cucurbitin.

Zutaten:

  • 1Bund frische Kräuter, in gleichen Teilen:

Petersilie, Oregano, Thymian, Basilikum

  • 1EL gemahlene Kürbiskerne
  • 1 kleine, geraspelte Möhre
  • 1EL Kokosraspel
  • Rapsöl oder Olivenöl 


Zubereitung:

Die Kräuter und die gemahlenen Kürbiskernen mit einem Pürierstab o.ä. pürieren. Dann gibst Du die Kokos- und Möhrenraspeln hinzu und mischt das Ganze gut durch. Das Pesto in ein sauberes, verschließbares Glas füllen und mit Rapsöl oder Olivenöl auffüllen, so dass die Mischung komplett mit einer dünnen Ölschicht bedeckt ist.

Das Pesto ist im Kühlschrank für etwa 2 Wochen haltbar.
Das Pesto kann kurweise oder 2-3 x pro Woche als Ergänzung gefüttert werden.
Je nach Grösse des Hundes verwendet man pro Tag 1 TL – 1 EL. 

Für Katzen nicht geeignet!

Wunderbrei nach Aldington

Gepostet am 19. Juni 2017 um 7:10 Comments Kommentare (1)

Die Grundidee des Wunderbreis ist eine hohe Nährstoffdichte zu erzielen, um geschwächte Hunde zu „päppeln“ und das Immunsystem zu stärken. Typische Einsatzgebiete sind z.B. während oder nach Erkrankungen, zur Stärkung bei älteren Hunden oder um den Appetit anzuregen.
Bei Hunden, die ausschließlich mit Fertigfutter ernährt werden, ist der Wunderbrei eine hervorragende Quelle für jede Menge Vitalstoffe.

 

Das Rezept (für einen mittelgroßen Hund): 

1TL Blütenpollen (am besten direkt beim Imker vor Ort kaufen, z.B. auf Wochenmärkten)
1TL Eierschalenmehl
1TL Spirulina oder Chlorella
1TL Honig
1TL Sahne
1TL Leinöl, Hanföl, Rapsöl oder Fischöl
1TL Bierhefe
1TL Apfelessig 

Die Zutaten miteinander verrühren und so lange stehen lassen, bis die Blütenpollen sich vollständig aufgelöst haben. Den Hund den Brei einfach auflecken lassen. Bei sehr kleinen Hunden reicht die Hälfte der Menge.  

Den Brei immer frisch zubereiten und kurweise füttern.

Vorsicht bei Hunden mit Schilddrüsenproblematik!


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